PIXonWall hat seinen Geschäftsbetrieb eingestellt

Unsere persönliche Erfahrung daher: Hände weg von wallPen!

Nach ca. 1 Jahr und 8 Monaten und einem Gesamtschaden von ca. 100.000 EUR (50 TEUR für Personal und externe Akquisekosten, 50 TEUR für das Gerät) müssen wir zwangsläufig unser Angebot der Wanddruckerei „PixOnWall“ einstellen! Wir müssen das Gerät wortwörtlich in den Keller stellen oder es verschrotten…

Was ist passiert? Die Fa. wallPen, Hersteller des Wanddruckers und gleichzeitig Mitbewerber als Wanddruck-Dienstleister, versagt uns vorsätzlich und ohne Vorwarnung den Support! wallPen liefert uns auch kein Verbrauchs- und Wartungsmaterial mehr, welches wir nur dort beziehen können!

Welches Motiv könnte wallPen haben? Wir vermuten, die Fa. wallPen hat sich massiv an unserer angeblich zu intensiven Inanspruchnahme des Supports während der Gewährleistungsfrist sowie an unserem Angebotspreis für den Wanddruck von ca. 80 EUR/Stunde gestört. Damit hätten wir angeblich das Geschäftsmodell und die Werbung von wallPen als Hersteller durchkreuzt, die für neue Kunden auf Ihrer Homepage mit einer nach unserer Ansicht nicht nachvollziehbaren Rentabilitätsrechnung damit werben, dass sich bei einem aus unserer Sicht völlig überzogenen Dienstleistungspreis von 230 EUR pro Quadratmeter der Kauf des Wanddruckers nach 7 Monaten auszahlen soll. Siehe auch hier https://wallpen.com/de/roi

Wir haben versucht den empfohlenen Verkaufspreis über 12 Monate zu realisieren. Wir haben in dieser Zeit über 10.000 (!) gewerbliche Kunden per Telefon und Brief mit Flyern kontaktiert! Wir haben in diesen 12 Monaten exakt 9 (kleine) Kundenaufträge realisieren können. Nach 12 Monaten änderten wir unsere Strategie. Nicht mehr pro Quadratmeter, sondern je Stunde Aufwand erstellten wir unsere Angebote. Anfahrt, Aufbau, Druck, Abbau wurde alles extra mit jeweils 80 EUR/Std. angeboten bzw. berechnet.

Unsere 80 EUR/Std. ist für den Kunden nachvollziehbarer als die beworbenen 230 EUR/qm für die Rentabilitätsrechnung von wallPen!

Ab diesen Zeitpunkt erhöhte sich tatsächlich das Kundeninteresse, jedoch hinkten die tatsächlichen Aufträge immer noch meilenweit hinter den Werbeaussagen her (Herstelleraussage: 1,5 Stunden Auslastung je Arbeitstag, Der Kauf zahlt sich nach 7 Monaten aus). Oder vielleicht lag es auch daran, dass wallPen selbst als Dienstleister den Markt überregional intensiv bedient? wallPen hat uns jedenfalls Konkurrenz gemacht und demselben Kunden ein Angebot unterbreitet. Danach haben wir von dem Kunden nichts mehr gehört sondern nur den stolzen Instagram-Post von Wallpen zur Kenntnis nehmen dürfen, dass sie den Auftrag ausgeführt haben!

Erfahrung mit dem Wanddrucker vom Hersteller wallPen! Der Bruch mit dem Hersteller kam für uns völlig unerwartet. „Über Nacht“ wurde ohne Ankündigung der Zugang zum Supportportal gekappt. Anrufe wurden begegnet mit „wir geben Euch keinen Support mehr“. Verbrauchsmaterialien wurden nicht mehr geliefert und über Wochen kam keine Reaktion mehr von wallPen, man hat uns quasi hängen gelassen! Die Hard- und Software von wallPen hat nach unserer leidlichen Erfahrung von Anfang an bei uns erhebliche Probleme verursacht!

Regelmäßiges „Flushing“ nötig. Laut wallPen 24 Std. einwirken lassen, je Farbe!

Die Drucktechnik, insbesondere der Druckkopf, ist nach unserer Erfahrung extrem wartungsintensiv und sehr empfindlich! Vor Inbetriebnahme des Druckers, z.B. beim Kunden, mussten wir die Druckdüsen jedes Mal lange und intensiv testen und entlüften. Bedingt durch den Transport zum Kunden zog das Drucksystem bei uns immer viel Luft. Das sog. „nozzeln“ konnte bei uns schon mal 2 Stunden oder auch länger dauern – beim Kunden! Aktuell haben wir jedoch erhebliche Probleme mit einem unsauberen Druckbild! Die dafür notwendige spezielle Spülflüssigkeit für die Düsen gibt es nur bei wallPen. Da Support und sogar Verbrauchsmaterial verweigert wird, sind wir nun tatsächlich nicht mehr in der Lage Kundenaufträge auszuführen!

Kein Wartungsvertrag und Verbrauchsmaterial für uns! Auch anwaltliche Hilfe konnte uns nicht weiterhelfen. wallPen hat uns erst nach Ablauf der Gewährleistung Support- und Verbrauchsmaterial verwehrt. Die Rechtsprechung sagt grob aus, dass danach grundsätzlich Vertragsfreiheit herrscht! D.h. man kann sich als Hersteller de facto aussuchen, mit wem man einen Wartungs- und Supportvertrag abschließt! wallPen hat sich aus unserer Sicht willkürlich dazu entschlossen uns jedenfalls – vermutlich als Retourkutsche für unsere Preisgestaltung und intensive Supportinanspruchnahme – bisher keinen Dienstleistungs-/Wartungsvertrag trotz Anfrage anzubieten und auch kein Verbrauchsmaterial mehr zu liefern wohlwissend, dass wir den Wanddrucker, also eine Investition von über 50.000 EUR, nicht mehr nutzen können.

Wir haben uns daher dazu entschlossen hier an dieser Stelle unsere eigenen sehr schlechten Erfahrungen mit anderen Interessenten zu teilen, um für andere Interessenten ähnliche Erfahrungen abzuwenden durch die Geschäftspraktiken der Fa. wallPen!

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Haben Sie positive oder negative Erfahrungen mit wallPen gesammelt? Wie sieht es mit ihrer Wirtschaftlichkeitsrechnung aus? Wieviel Aufträge haben Sie durchschnittlich im Monat? Hat sich Ihre Investition schon ausgezahlt? Hatten oder haben Sie technische Probleme mit dem Wanddrucker? Sind Sie zufrieden und würden Sie diesen Wanddrucker noch einmal kaufen?

Update vom 28.05.2024: Jetzt nach 11 Wochen, nachdem wir einen Wartungsvertrag angefragt haben und 4 Kunden bereits wegen unseres unbenutzbaren Wanddruckers absagen mussten, erhielten wir eine Antwort bzw. Angebot vom wallPen-Anwalt: Wir sollen 2 EUR je Minute für Telefonsupport/Fernzugriff bezahlen, abgerechnet nach angefangenen 5 Minuten…

Bei unserem wartungs- und problembehafteten Gerät ist uns 120,- € / Stunde eindeutig zu teuer!

Wir sind gespannt auf Ihre ⇒ Kommentare!

1 Kommentar
  1. Peter
    Peter sagte:

    Da kann man nur den Kopf schütteln! Ich kenne die vielen Herausforderungen das Wanddruckers bestens. Leider haben die meisten Kunden keine optimalen Wände, daher hatte ich eine wirklich lange Lernkurve, bis ich halbwegs souverän beim Kunden agieren konnte. Was habe ich am Anfang über das Gerät geflucht…
    Irgendwann wurde es aber besser und ich hatte die unzähligen Herausforderungen des Wanddruckers zunehmend auf dem Schirm.

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